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Ali wurde in der Wüste von Tunesien geboren, aber er kam
schon als ganz junges Kamel nach Deutschland zu der kleinen Zoe Fousse, die er
schnell ganz lieb hatte. Am liebsten schläft er bei Zoe im Bett und lässt sich
gerne von ihr knuddeln.
Aber dann hörte er, dass Zoes Oma, die Edith, nach Marokko
reisen wollte. Und Ali wollte so gerne mit. Er wollte wieder einmal die Wüste
schnuppern und vielleicht andere Kamele treffen, die er so lange nicht gesehen
hatte. Zoe war ein wenig traurig, braucht sie doch alle ihre Stofftiere und Ali
ganz besonders, aber dann sagte sie „Okay, Ali darf mit“.
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Ali
war ganz glücklich. Mit Ediths Auto ging es zunächst nach Frankreich. Dort
warteten an einem riesengroßen Schiff schon ganz viele Autos, die alle nach
Marokko wollten. Aber es war kein anderes Kamel dabei.
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Das
Schiff machte sein riesengroßes Tor auf und endlich fuhren alle Wagen hinein. |
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Ali
bekam eine Kabine mit einem schönen Bett, in dem er und Edith schlafen konnten. |
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Am Tag
schien die Sonne so wunderbar, dass sich alle draußen auf der Liege aalten und
sich sonnten, Ali natürlich immer dabei, denn er liebt die Sonne. |
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Und
eine Frau war so sehr von Ali begeistert, dass sie ihn sofort malte, auf einem
fliegenden Teppich. Das gefiel Ali sehr. Aber er wollte endlich andere Kamele
sehen. |
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Nach zwei
Tagen auf dem großen Schiff kamen sie in Tanger an und fuhren sofort weiter nach
Fes. Das ist eine große und schöne Stadt in Marokko. |
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Ali
bekam dort sofort einen Tee serviert und Kekse zu knabbern, das hat ihm gut
gefallen. Für die Oma Edith blieb kaum noch etwas übrig und die hatte so einen
Hunger. |
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Abends
schliefen sie in einem ganz tollen Bett in einem wunderbaren Haus in der Medina
von Fes. |
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Und am
nächsten Morgen machte er mit Edith einen Stadtbummel und kaufte ganz tolle
orangefarbene Pantöffelchen für Zoe. Ob die sich wohl freuen wird? |
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Nach
einem richtig guten Frühstück am nächsten Morgen ging es aber endlich weiter.
Ali konnte nicht abwarten, in der Wüste seine Kamelfreunde zu treffen. |
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Doch
zunächst mussten sie über einen ganz großen Berg fahren, die Edith sagte, dass
die Wüste ganz weit hinter den Bergen liegt. Da oben gab es eine herrliche Wiese
mit duftenden Blumen, das gefiel Ali auch sehr. Nur Kamele gab es nicht. |
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Und
manchmal ruhte er sich auf dem Auto von der anstrengenden Fahrt aus. |
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In
den Bergen gab es ganz tolle Dörfer, die waren alle aus Lehm gebaut und viel
schöner als die Dörfer in Deutschland. |
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Und
dann endlich! Ein Kamel! Ali hat sich so sehr gefreut, dass es gleich an ihm
hochklettern und Freundschaft schließen wollte. Aber das Kamel sagte gar nichts,
und dann erst merkte Ali, dass es nur ein Stoffkamel war. |
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Und
auch die schöne Kamelkarawane, der Ali sich gleich anschloss, bestand leider
nicht aus echten Kamelen. |
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Aber
dann waren Ali und Edith endlich in der Wüste angelangt. Dort gibt es ganz viel
Sand, da könnte Zoe toll spielen. Richtig schade, dass sie nicht mitgekommen
ist, aber leider muss sie ja immer in den Kindergarten. Wie gut, dass es keinen
Kindergarten für Kamele gibt. |
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Ali
ist gleich mal losgelaufen und hat sich in den heißen Sand gelegt und von seiner
Heimat geträumt, ach, wie war das schön. |
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Und
dann hat er vom Haus aus in die Wüste geschaut, ob vielleicht Kamele dort sind. |
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Doch
zunächst fand er nur Ziegen und Schafe, die gingen einfach so spazieren. |
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Und
dann endlich: das erste Kamel. Und noch ein ganz kleines, das wollte sofort mit
der Edith schmusen. |
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Ali
hat sich sofort mit dem Kamelkind unterhalten und es nach seinem Namen gefragt.
Es war ein Mädchen und hieß Fatima, Ali war ganz begeistert und wollte nicht
mehr weg. |
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Edith
musste ihn in einen Käfig einsperren, weil er so böse wurde, als er Fatima
verlassen musste. |
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Dann
ging die Fahrt weiter. Es soll doch vielleicht noch mehr Kamele geben in Marokko
und die Beiden machten sich auf den Weg. |
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Ali lag
immer auf dem Beifahrersitz auf seiner Kameltasche und passte auf, dass Edith
die richtige Straße fuhr. Das macht sonst immer Zoe, aber die war ja nicht
dabei. |
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Mittags
bekamen sie großen Hunger und gingen in ein Restaurant, etwas schönes essen. Es
gab leckeren Salat, Ali mochte besonders die Oliven. |
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Und für den Durst gab es extra für Ali Wasser mit seinem Namen darauf
geschrieben, das war köstlich. |
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Danach
musste er sich erstmal richtig ausruhen, so eine Reise ist doch anstrengend. |
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